Rechter Polizist in Weimar gibt Daten weiter

Rechter Polizist in Weimar gibt Daten weiter

Der Polizeibeamte Tino M. aus Weimar ist laut eines taz-Artikels ein Anhänger rechtsradikaler Ideologien. Laut Artikel teilt er auf seinen Profilen in sozialen Netzwerken Videos mit Titeln wie “DEUTSCHE WACHT AUF! WIR LEBEN BEREITS JETZT IN EINER DIKTATUR!“ und Beiträge, die vor einer „Asylflut im Schatten von Corona“ warnen. Des Weiteren verkündet er stolz sein „Rechts-Sein“, teilt Beiträge von PI-News und der AfD, zweifelt die rassistische Motivation des Attentäters von Hanau an, hetzt gegen Geflüchtete und verbreitet Verschwörungsideologien und Falschinformationen.

Er nutzte seine Stellung bei der Polizei auch dafür aus, einer Freundin vom ihm polizeiinterne Informationen zukommen zu lassen, um sie auf diese Weise vor Strafverfolgung zu schützen. Des weiteren gibt es schon länger auch interne Beschwerden und Disziplinarverfahren gegen den Beamten, die aber bisher folgenlos blieben. Tino M. ist neben seiner rechtsradikalen Einstellung und seinem beruflichen Fehlverhalten inzwischen auch angeklagt wegen einer fragwürdigen Hausdurchsuchung, bei der er als Einsatzleiter die Verantwortung für die Retraumatisierung einer völlig unschuldigen und unbeteiligten Frau zu verantworten hatte. Die Details zum Fall und dem strukturellen Problem welches bei der Polizei in Weimar besteht lassen sich im bereits erwähnten taz-Artikel nachlesen.

Quelle:
https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-die-Polizei-in-Weimar/!5686849/

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