Ein Rechtsterrorist zu Gast bei der Bundeswehr

Ein Rechtsterrorist zu Gast bei der Bundeswehr

1997 wird bekannt, dass Manfred Roeder, einer der bekanntesten Rechtsterroristen Deutschlands, zwei Jahre zuvor einen Vortrag über die „Re-Germanisierung“ Kaliningrads an der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr gehalten hatte. Die Bundeswehr hatte ihn als Referenten für eine Offiziersweiterbildung eingeladen. Außerdem wurde bekannt, dass das Deutsch-Russische Gemeinschaftswerk – eine von Roeder gegründete Tarnorganisation zur Umsetzung seiner revisionistischen Pläne rund um Kaliningrad – Spenden vom Verteidigungsministerium erhalten hatte, nämlich ausrangierte Materialien aus den Beständen der Bundeswehr, darunter ein Lastwagen und zwei Jeeps.

Quellen:
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1997/Minister-unter-Druck-
https://taz.de/!1369463/

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