24.01.1995 / Hamburg / Bundeswehr

24.01.1995 / Hamburg / Bundeswehr

1997 wird bekannt, dass Manfred Roeder, einer der bekanntesten Rechtsterroristen Deutschlands, zwei Jahre zuvor einen Vortrag über die „Re-Germanisierung“ Kaliningrads an der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr gehalten hatte. Die Bundeswehr hatte ihn als Referenten für eine Offiziersweiterbildung eingeladen. Außerdem wurde bekannt, dass das Deutsch-Russische Gemeinschaftswerk – eine von Roeder gegründete Tarnorganisation zur Umsetzung seiner revisionistischen Pläne rund um Kaliningrad – Spenden vom Verteidigungsministerium erhalten hatte, nämlich ausrangierte Materialien aus den Beständen der Bundeswehr, darunter ein Lastwagen und zwei Jeeps.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1997/Minister-unter-Druck-Neue-Enthuellungen-zum-Bundeswehrskandal,erste6882.html

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